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B2B Social Media - wie erreiche ich eine Crowd?

Für Unternehmen bietet Social Media ungeahnte neue Möglichkeiten. Denn Social Media bietet eine große Reichweite. Dabei haben B2B Unternehmen im Vergleich zu B2C ein starkes Interesse daran wirklich spezifisch für ihr Unternehmen interessante Personen bzw. Unternehmen zu erreichen. Wenn man B2B Social Media richtig anfängt, kann Sichtbarkeit relativ gezielt erzeugt werden. Doch wie fängt man es richtig an und kann man so eine Crowd, also viele Personen, erreichen?
1. Wie gehe ich als B2B-Unternehmen im Social Web am besten vor?
B2B Social Media funktioniert über relevante Informationen. Wo man im privaten oder Endkundenbereich unterhalten werden möchte, sucht man im geschäftlichen Umfeld Informationen, Tipps, Neue Ideen, Hinweise etc. Wer es schafft diese bereit zu stellen, so dass sie auch sie auch von Interessenten gefunden werden können, der hat schon halb gewonnen.

Mit relevanten Inhalten und Informationen kann man sich in Social Media einen Namen machen, sich als Experte aufbauen, sich als Ansprechpartner aufbauen und die eigene Kompetenz beweisen. Wichtig dabei ist, dass die bereitgestellten Informationen auch wirklich relevant für die eigene Zielgruppe sind. Das kann, muss sich aber nicht mit den eigenen Interessen und Themen decken. Man sollte also genau darauf schauen, welche Interessen die eigene Zielgruppe gerade bewegen.

Das ergibt dann eine gute Basis für spätere Geschäftsbeziehungen - wer arbeitet nicht gerne mit hilfsbereiten Fachexperten zusammen, der einem schon einmal durch relevante Informationen geholfen hat?

2. Wofür funktioniert B2B Social Media?
Man mag annehmen, dass es Branchen und Fachgebiete gibt, die im Internet nicht so präsent sind. Das stimmt, doch es spielt nur am Rande eine Rolle - denn die Personen dahinter sind dennoch zum Großteil im Netz zu finden und letztlich sind das diejenigen, die Sie erreichen wollen. Als Beispiel: 20 Mio Mitglieder hat Facebook alleine in Deutschland - glauben Sie wirklich, dass Ihre Zielgruppe bzw. Zielpersonen nicht darunter vertreten sind?

Es gibt Erfolgsbeispiele, die beweisen, dass Social Media über Inhalte und Informationen auch in nicht internetaffinen Branchen funktioniert, hier zum Beispiel aus der Schiffahrts- und Maritimindustrie.

Zusammenfassend: Social Media funktioniert im B2B-Bereich immer dann, wenn es gelingt die Bedürfnisse der Zielgruppe zu identifizieren und genau darauf einzugehen.

3. Welche Crowd kann ich erreichen?
Dem sind wenig Grenzen gesetzt. Anders als auf Crowdsourcing-Plattformen, die eine Crowd für das Thema der Plattform bereit stellen, wird bei Social Media die Crowd nur wenig beschränkt. Welche Crowd man erreichen kann, hängt daher eher mit den Themen und Informationen zusammen, mit denen man selbst verbunden wird und die Personen, die sich für seine Inhalte interessieren.

Natürlich spielt die Wahl der Social Media Plattformen, die man nutzt dabei eine Rolle. So kann eine eher auf den deutschsprachigen Raum begrenzte Plattform wie Xing, nicht wirklich viele internationale Kontakte bieten. Betrachtet man jedoch die großen Klassiker unter den Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter, so ist schnell klar, wie weit die Möglichkeiten tatsächlich sind.

4. Ein Fazit
Letztendlich kommt es auch auf ein Zusammenspiel verschiedener Möglichkeiten an und auf die eigenen Zielsetzung und Strategie. Und man sollte vor allem eines nicht unterschätzen: ein Ruf ist schneller ruiniert als aufgebaut - gerade auch bei Social Media.

Sie benötigen für B2B Social Media vor allem zwei Dinge: Sichtbarkeit und relevante Inhalte. Beides ist auch mit Fleiß und Ausdauer verbunden und entsteht nicht von heute auf morgen. Es ist ein Irrglaube, dass Social Media ohne Aufwand eine Crowd bietet bzw. kostenloses und einfaches Marketing ist.

Relevante Inhalte sollte jeder Experte auf seinem eigenen Gebiet durchaus bieten können. Dabei geht es weniger um wissenschaftliche Abhandlungen, als um hilfreiche Informationen für die Zielgruppe. Da hilft eine Linksammlung, eine grafische Veranschaulichung von Zusammenhängen oder ein Nutzungsvergleich von Angeboten für dieselbe Fragestellung oft schon weiter.

Die Sichtbarkeit ist im ersten Schritt nicht trivial: haben Sie schon einen Blog mit treuen Abonnenten und einen Facebookaccount mit vielen Freunden oder eine Unternehmensseite mit vielen, treuen Fans, dann haben Sie es leichter, als ein Unternehmer der in Social Media komplett bei Null anfängt. Doch auch Sichtbarkeit lässt sich aufbauen und man kann durchaus auch von der Sichtbarkeit anderer profitieren:
  • Veröffentlichen können Sie nicht nur im eigenen Blog, auch fremde Blogs und Online-Magazine freuen sich oft über passenden und guten Inhalt - so profitieren Sie von der Sichtbarkeit, die sich andere schon erarbeitet haben
  • Haben Sie noch keinen eigenen Blog, so können Sie sich über Blog-Plattformen wie www.tumblr.com, www.posterous.com oder auch www.wordpress.com schnell einen einrichten und dort Ihre Inhalte einstellen
  • Es gibt Plattformen, die direkt für die Veröffentlichung von B2B-relevanten Inhalten geschaffen wurden und die kostenlos für jeden nutzbar sind. Ein Beispiel ist hier die B2B Social Media Plattform www.exploreB2B.com.
  • Teilen Sie relevante Inhalte anderer z.B. über Facebook und Twitter, Ihre Kunden sind Ihnen auch dafür dankbar

Deutlich zu unterscheiden sind dabei Social Media Angebote, die geeignet sind, für das Einstellen der Inhalte (Blogs, Online-Magazine, Foren etc.) und Social Media Plattformen, die mehr für die Verbreitung der Inhalte geeignet sind (Twitter, Facebook, google+). Wenn möglich sollten beide durch Schnittstellen miteinander verbunden sein, so können die bereit gestellten Inhalte von jedem Leser schnell und effizient über sein eigenes Netzwerk auf den Social Media Plattformen verbreitet werden.

Dieser virale Effekt ist letztendlich das, was in Social Media die größte Crowd erreicht und den alle wollen. Und jeder gibt besonders interessante, hilfreiche und schön aufbereitete Inhalte besonders gerne weiter.
omanet's Freitag am 18.11.2011
Das war die CrowdConf 2011 in San Francisco

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