idento

idento.one - Personal Data Banking

+++ Das Crowdstorming ist abgeschlossen - Die Ergebnisse sowie die Sieger findet Ihr unten. Besten Dank für die Teilnahme! +++

Worum geht's in der Aufgabenstellung? Wichtige Hintergrundinformation - bitte vor der Teilnahme lesen.


Rückgewinnung von Vertrauen in digitale Ökosysteme durch verifizierte Identitäten

idento.one bietet verifizierte, digitale Identitäten, die der User beliebig oft verwenden kann, um sich gegenüber anderen Personen, Unternehmen oder Behörden auszuweisen. Der User verwaltet seine Identität in einer Blockchain. Das garantiert die Sicherheit der Inhalte und stellt dem User zudem eine Übersicht der einzelnen Transaktionen seiner Identität zur Verfügung. Mit der verifizierten, digitalen Identität kann der User über idento.one seine persönlichen Daten bei Behörden und Unternehmen, mit denen er ein Geschäftsbeziehung pflegt, abfragen und DSGVO-konform anfordern. Diese Daten werden in seiner persönlichen Blockchain abgelegt, hier kann er sie kontrollieren, ergänzen und mit anderen teilen. Mit dem idento.one-Dashboard entscheidet der User selbst, welche Daten er für welche Zwecke und für wie lange freigeben will. Dieses kann man sich als Datentransaktionen vorstellen, bei denen die Unternehmen den User um Erlaubnis bitten, seine Daten nutzen zu dürfen und dieses durch Inzentives (monetäre Anreize oder verbesserte Angebote) zu belohnen.

onepager identoJ min 

Weiterführende Infos findest Du in der beiliegenden Präsentation.

Hier nun unsere vier Fragen - jede Woche wird eine dieser Fragen diskutiert (die aktuelle jeweils in orange):


(1) Welche einzelnen Leistungen sollte ein solcher Service bieten - und welche davon sind besonders wichtig für Dich? 
(2) Welchen direkten Nutzen könnte ein zentrales Data Banking für Dich erzeugen?
(3) Was sind für Dich klare No Gos, wo sind für Dich die Grenzen des Datenmanagements und was darf eine Data Bank auf keinen Fall tun?
(4) Was wärst Du bereit für einen solchen Service zu bezahlen?
 

Wir sind gespannt auf Eure Antworten, Kommentare und Votes!

Entschädigung und Regeln: Die Prämie für dieses Crowdstorming beträgt CHF 1'400 und wird unter einem Gewinner (CHF 700) und zwei Finalisten (je CHF 350) aufgeteilt. Der Gewinner erhält 150 Punkte, die Finalisten je 100 Punkte. Die Länge der eingegebenen Ideen ist auf 1'000 Zeichen beschränkt. Es gilt ein Soft-Limit von 10 Ideen je Crowdwerker: Die ersten 10 Ideen je Crowdwerker werden bei der Prämierung der Ergebnisse berücksichtigt, alle weiteren bleiben zwar in der Ideenliste, können aber nicht prämiert werden. Votes können jederzeit abgegeben werden und sind für alle immer sichtbar. Laufzeit bis 30. September 2018.
 
Beiträge (55 Ideen und 114 Kommentare)
  • Akzeptierter Beitrag

    Romana
    Romana
    online
    Montag, September 24 2018, 12:44 PM - #Permalink
    1
    (4) Was wärst Du bereit für einen solchen Service zu bezahlen?

    Gleich wieviel Geld ich gerade habe oder nicht habe, ich wünschte mir hier eine 2-Typ-Lösung:
    4.1. Nix, da werbefinanziert
    4.2. Hmm. Wäre es nicht nur gerecht, den Preis gemessen an dem Verkaufspreis zu orientieren? Schließlich wird man für die Daten von Menschen die auf Sozialleistungen angewiesen sind wohl weniger geben und  ausgeben als für Daten der "oberen 10.000". Staffelpreise btw, dynamische Staffelpreise fände ich wünschenswert.

    Bei der Gelegenheit, wer sich bzw. seine Daten verkaufen möchte, sollte dies am besten tun, wenn er / sie gerade am meisten wert ist, z.B. AutorIn hat Bestseller verfasst, Mensch hat im Lotto gewonnen, MedizinerIn hat Mittel gegen Krebs gefunden...
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    Montag, September 24 2018, 03:01 PM - #Permalink
    0
    +++ Zwischenmoderation +++

    Wir sind in der vierten und letzten Woche dieses Crowdstormings angekommen,eingeläutet bereits durch den obigen Beitrag von Romana. Die Frage diese Woche klingt einfach, kann aber durchaus differenziert beantwortet werden (siehe oben):

    (4) Was wärst Du bereit für einen solchen Service zu bezahlen?

    Es kann dabei also um reine Euro-, Franken- oder Dollarbeträge gehen, es kann aber auch um Verhältniszahlen und Verhältnisse gehen, um Gegenleistungen, um bedingte oder auch um negative Preise.

    Wir sind gespannt aufs Finale!
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    Denker
    Denker
    offline
    Montag, September 24 2018, 06:52 PM - #Permalink
    1
    Als Privatperson benötige ich in der Regel keine fremden Daten, sondern erwarte im Gegensatz für die Verwendung meiner Daten z.B.
    - gratis Angebote für Vernetzungen (siehe meinen diesbezüglichen Vorschlag)
    - gratis IT-Sicherheit (siehe meinen diesbezüglichen Vorschlag).

    Als Unternehmer/Unternehmen richtet sich m.E. der Wert von fremden Daten vor allem auf deren Aussagekraft und Bedeutung wie Zielgruppe (Einkommen, Alter, Geschlecht, Hobbies, Vorlieben, Wohnort, Tel-Nr., Mail Adresse, etc.) für meine Verwendung dafür (Werbung, Kontaktaufnahme, Einblendung in Sichtgeräten der neuen Medien a la Google, etc.) aus.
    Der Wert je Datenstamm kann dabei von 1 Cent (bei Werbeeinblendung für 08-15 Produkt) bis hin zu mehreren Euro/CHF/Dollar betragen bei konkreten Adressen für Interessenten an z.B. Immobilien, Sach- und Geldanlagen, etc..
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  • Akzeptierter Beitrag

    praxsozi
    praxsozi
    offline
    Montag, September 24 2018, 08:31 PM - #Permalink
    1
    Lieber Denker, was hältst du denn davon, wenn du dank einer Anwendung wie es idento .one realisieren kann, wie bei einem Flohmarkt selbst mit deinen Daten zu handeln, oder dir für den Hausgebrauch dort die Datewn für das Training deiner Haus KI oder deines persönlichen Assistenten zu besorgen? Klingt völlig utopisch, aber genau das macht ja die Alexa und Siri Intelligenz nur dass da einfach jemand mit hört. Doch eine KI könnte ja auch mit verschlüsselten Daten lernen, wenn sie ein Programm hätte, dass verschlüsselte Daten in einer Sandbox Umgebung auswickelt und dann mit diesen Daten trainiert und die die Daten wie im Fitness studio die Hantel wieder zurück gibt, und nur die Trainingsergebnisse - natürlich auch verschlüsselt, dir zur Verfügung stellt. Ich glaube, wir alle haben noch nicht erkannt, wie wertvoll Daten und die darin steckende Information für uns sein können, wenn wir sie sicher wie ein Geheimrezept nur an Freunde weitergeben können. .
    • Romana
      vor über einem Monat
      2
      Alles hat sein Für und Wider. Einerseits toll. Andererseits besteht die Gefahr, dass Menschen sich in den Preisen gegenseitig unterbieten. KäuferInnen suchen meist möglichst preiswert / billig einzukaufen. VerkäuferInnen mögen meist möglichst viel Gegenleistung / Geld erhalten. Je größer das Angebot wird, umso wählerischer können KäuferInnen sein. Und das lässt - so meine Befürchtung - viele Preise purzeln. Es sollte wenigstens eine Preisuntergrenze je Datentyp geben.
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    Dienstag, September 25 2018, 08:06 AM - #Permalink
    1

    Ein solcher Service müsste wohl werbefinanziert sein und für die Hinterleger der Daten kostenlos.

    Ich kann mir vorstellen, dass idento.one auch als Dienstleistung an Firmen angeboten werden könnte, um deren Konformität mit den Datenschutzgesetzen zu garantieren. 

     

    Freundlichen Gruss sendet aus dem sonnigen Jura

    Jame

    • Ivo
      vor über einem Monat
      1
      Als Dienstleistung für Firmen könnte ich es mir auch gut vorstellen.
      Nicht nur, dass man durch die "Auslagerung" der Daten an idento.one Datenschutzkonform unterwegs ist. Man kann auch über Daten verfügen, die man selbst nicht erhoben hat, wenn der Kunde damit einverstanden ist. Das wäre den Firmen bestimmt einiges Wert.
    • Moderator FinCrowd
      vor über einem Monat
      0
      Die Dienstleistung für Firmen wäre in der Tat wesentlicher Bestandteil des Modells:

      Einerseits in Form von Übernahme des Handlings der Kundendaten zwecks Sicherstellung DSGVO-Konformität.

      Andererseits in Form von zur Verfügungstellung von (meist aggregierten, geclusterten und anonymisierten) Daten von Kunden für Zwecke des Marketings, Produktgestaltung usw. Hierbei wird natürlich nur verwendet, was vom Kunden explizit freigegeben ist.
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  • Akzeptierter Beitrag

    Ivo
    Ivo
    offline
    Dienstag, September 25 2018, 08:46 AM - #Permalink
    1
    Was ich zu zahlen bereit wäre, käme stark auf die Ausgestaltung an.

    Wenn dieser Service die Daten NICHT selbst verarbeitet, auswertet und an der Nutzung verdient, sondern für mich alle meine Möglichkeiten durch die DSGVO ausführt und alles in meiner Hand lässt, mir außerdem Möglichkeiten gibt, mit meinen Daten Geld zu verdienen, dann bin ich bereit eine monatliche Fee von bis zu 10€ je nach Leistung zu zahlen.

    Wenn meine Daten aber weiterverarbeitet werden und man diese Firmen kostenpflichtig zur Verfügung stellt, dann würde ich nicht nur nichts für den Service zahlen, sondern erwarten an den Gewinnen, aus meinen Daten zu partizipieren.
    Den Mehrwert der eigenen Nutzung meiner Daten zur Lebensoptimierung genügt mir hier eindeutig nicht.

    Sollten mir hierraus Optimierungspotentiale ausgewiesen werden, dann würde ich hierfür nur zahlen, wenn dgarantiert wird, dass ich die beste Lösung angeboten bekomme und das nicht durch Zahlungen auf Firmenseite beeinflusst werden kann.
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    Dienstag, September 25 2018, 10:41 AM - #Permalink
    1
    Für mich muss ganz klar etwas dabei herumkommen.

    Das entspricht eigentlich dem klassischen Banking-Modell (mindestens zu Zeiten gesunder Zinsenstrukturen...):

    Ich stelle der Bank meine Assets zur Verfügung und die Bank darf damit (im Rahmen der vereinbarten Nebenbedingungen) arbeiten. Ich bekomme eine vorher vereinbarte Entschädigungszahlung und die Bank darf den Rest behalten.

    DIe Höhe der Entschädigungszahlung hängt davon ab, wie spannend mein Profil ist: Je mehr Daten mein Leben produziert, desto höher sollte sie sein.

    Wäre doch spannend, wenn ich einen Teil der Kosten meiner nächsten Ferienreise durch die dabei entstehenden Daten finanzieren könnte :)
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  • Akzeptierter Beitrag

    Heinz
    Heinz
    offline
    Dienstag, September 25 2018, 11:03 AM - #Permalink
    3
    Bei sovielen Services und Zielgruppen, ist eine Preisgestaltung  nur mehrdimensional möglich:

    Unterteilung in unterschiedliche Kundengruppen, zB

    ·         Privat-, Firmen-, oder Behördenkunde
    ·         Anbieter oder Nutzer eines Service

    Unterscheidung nach Art und Qualität:

    ·         zeitlich (monatlich, jährliche) gebundene Grundgebühren 
    ·         ereignisbezogene (Einkauf, Vertragsabschlüsse) Transaktionsgebühren
    Basis und Premiumdienste (mit verschiedenen Abstufungen)

    Als Privatkunde wäre für mich folgendes Modell ok

    ·         Basismitgliedschaft für Null-Euro (Einfache Speicherung meiner Grunddaten)
    ·         Premiummitgliedschaft (Nutzung von speziellen Diensten)
    ·         Transaktionsgebühren (für Einkaufs- oder der Verwaltung von Verträgen.)

    Find den Vergleich von „CW-Teamdenker“ zum klassischen Banking-Modell sehr passend. Es wird wohl eine längere Liste an Preisen geben, die hoffentlich nicht zu unübersichtlich für den Kunden wird..
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    Heinz
    Heinz
    offline
    Mittwoch, September 26 2018, 05:33 PM - #Permalink
    1
    Noch zwei Gedanken, die mir beim "Durchstöbern" der vorangeganen Beiträge "in den Sinn gekommen sind"

    Werbefinanzierung, sehe ich aus zwei Aspekten eher kritisch:
    1.) Würden mir Zweifel an der Neutralität des Anbieters kommen, da er möglicherweise Partner nach der Höhe des Werbebudgets auswählt.
    2.) Ebenfalls hätte ichZweifel an der Seriösität: Hab gerade ein Bild vor Augen, dass ich auf eine, mit Werbebannern zugepflasterte Seite komme, die behauptet, meine Daten seriös und streng vertraulich zu "verwalten". Weiß nicht, ob das so gut zusammenpasst.

    Zum grundsätzlichen bepreisen von Dienstleistungen wäre es nicht schlecht, wenn ihr, ggf zu einem späteren Zeitpunkt, konkrete Dienste vorstellt und dafür das Preismodell abfragt. Beispiel ist der Beitrag von "praxsozi", da könnte man von einem Praxisbeispiel ableiten, was einem dieser konkrete Service Wert ist.

    Weiterhin frohes Gelingen!
    • Romana
      vor über einem Monat
      0
      Werbefinanzierte Daten: kommt drauf an, wie man's macht.

      Mit Werbung zugekleisterte Seiten, bedeuten wohl für die meisten Seiten das Aus, gleich wie gut das Angebot sein könnte. DAS ist einfach unseriös. Insbesonderen wenn es noch blinkt und glitzert.

      Ich könnte mir durch eine Werbefinanzierung sogar noch einen Zusatznutzen für KäuferInnen und VerkäuferInnen vorstellen. Angenommen jemand sucht einen Job, so könnten Werbepartner Jobportale sein. Und auf just einer dieser Plattformen könnte die suchende Person widerum einen Job finden.

      Oder KäuferInnen die bestimmte Daten suchen, können durch themenbezogene Werbung durchaus weiteren Nutzen aus dem Datenkauf als Nebeneffekt erzielen.
    • jameselsener
      vor über einem Monat
      0
      Werbefinanzierung hängt von der Art der Werbung ab. Bei einem Service wie idento.one könnte zum Beispiel für Verschlüsselungssoftware, speziellen IT-Komponenten, etc. geworben werden. Was sicherlich nicht geht, ist das aufdringliche Bannerflackern für eine Pornosite oder die Einladung bei Zalando und ähnlichen Seiten einzukaufen.

      Es ist die Qualität der Werbung, die entscheidend ist, ob der Besucher der Seite sie akzeptiert.
    • Heinz
      vor über einem Monat
      0
      Mein Bannerbeispiel war sicherlich etwas überspitzt :)
      Allerdings denke ich, dass Werbung, egal für wen oder was, die Neutralität eines Angebots in Frage stellt. Das Beispiel "Jobangebote" finde ich zB nicht schlecht, um zu zeigen wie es nicht geht. XING verkauft sich seit Jahren an Job- und Projektanbieter, was aus meiner Sicht erheblichen Anteil daran hat, dass die Plattform an Qualtät verloren hat. Leider ist "das Handeln" mit Jobs heute ja nichts mehr, was im Sinne der Anbietenden und Suchenden passiert, sondern ausschließlich dem schnöden Mammon der Börsen und Jobzuhälter zufällt. Ich vermute auf den Jobbörsen gibt es mehr Fakeprofile als auf Swingerseiten :)
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    Donnerstag, September 27 2018, 11:04 AM - #Permalink
    1
    Hier zwei konkrete Preis- und Ertragsmodelle, über ein Datenhandel abgebldet werden könnte:

    1) Ich stelle meine Daten zur Verfügung und bekomme je nach Attraktivität meines Profils und den von mir freigegebenen Daten regelmässig einen fix vereinbarten Betrag gutgeschrieben. Was der Service Provider darüber hinaus mit meinen Daten erwirtschaftet, bleibt als Gewinn bei ihm - gleiches gilt für Mindererträge.
     
    2) Ich bin eine Art kleiner "Datenunternehmer" und der Service Provider stellt mir dazu die nötige Infrastruktur zur Verfügung (eine Art Datenmarktplatz). In diesem Fall bezahle ich eine Gebühr für den Zugang zu diesem Marktplatz. Dort erhalte ich Angebote für die Nutzung meiner Daten und kann so selber einen Ertrag generieren. Möglicherweise bietet mir das System auch die Möglichkeit Datentrades gemeinsam mit anderen Usern zu koordinieren - ich könnte also auf eigene Rechnung Daten handeln, die Plattform des Service Providers bietet dafür die (entgeltliche) Infrastruktur.
    • Ivo
      vor über einem Monat
      0
      Ich finde beide parallel anbieten spannend.
      Das 1. für den, der sich nicht selbst kümmern will. Kein risiko, aber dafür auch geringere Verdienstmöglichkeiten und das 2. für den, der eigenverantwortlich handeln will. Mehr Ertragspotential, aber muss damit auch für den Service zahlen.
    • Ivo
      vor über einem Monat
      0
      Da fällt mir noch ein 3. ein

      Ich stelle meine Daten zur Verfügung, möchte aber nicht, dass der Service Provider am Verkauf meiner Daten partizipiert, sondern den Gesamtertrag bekommen, dafür bin ich bereit einen monatlichen Fixbetrag an den Provider zu zahlen, dafür dass er meine Daten anbietet und nutzbar macht und für mich Gewinn erwirtschaftet.
      Da müsste dann der Gewinn irgendwo zwischen den beiden anderen liegen.
    • Heinz
      vor über einem Monat
      0
      Das wäre in jedem Fall nochmal ein Thema, was gesondert durchleuchtet werden sollte. Per jetzt, kann ich mir kein Szenarion vorstellen, in dem ich meine Daten zum Handel freigebe.
    • Ivo
      vor über einem Monat
      0
      Hmm, wenn die Daten anonymisiert wurden und vllt schon konsolidiert sind, dann kann ich mir das schon vorstellen. Aktuell zahlen wir ja eh schon überall mit unseren Daten.
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  • Akzeptierter Beitrag

    Heinz
    Heinz
    offline
    Donnerstag, September 27 2018, 05:24 PM - #Permalink
    1
    Ich will gar nicht ausschließen, dass es mal Sinn machen könnte, mit Daten zu handeln. Ich habe auch keine ausgeprägte Paranoia, wenn es um Datennutzung geht.
    Aber ich hab gerade keine Vorstellung, wo meine Grenzen wären, neben den  Daten, die ich bei jedem Kauf/Transaktion bereitwillig bereitstelle, weitere  Daten zum "Kauf anzubieten".  Wenn es ausschließlich um anonymisierte Massendaten geht ok, die kann haben wer will. Aber was hat er davon?
    Daher fänd ich ein paar Beispiele gut, die mich zum überlegen bringen, ob ich für gewissen Anwendungen meine Daten freigeben würde.
    • Ivo
      vor über einem Monat
      2
      Nun mir fällt gerade ein vllt nicht ganz optimales, aber vllt greifbares Beispiel ein.

      Bleiben wir im Bankenumfeld. Stellen Sie sich vor, eine Bank überlegt, wie sie mit ihren Automaten umgehen möchte. Sie wissen, dass die Nutzung zurückgeht, sie wissen aber auch, dass es doch noch ordentlich gentutz wird.
      Nun gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, die sich von streichen bis hin zu deutlich ausbauen der Menge und Funktionalität erstrecken.
      Nach der DSGVO weiß die Bank aber eventuell noch nicht mal, welche ihrer eigenen Kunden denn diesen Service nutzen, denn ohne Einwilligungserklärung darf auch das nicht gemessen werden. Weiterhin wäre es natürlich gut zu wissen, wie diese Nutzung deutschlandweit ist. Welche Kunden diesen Service nutzen. Welche andere Services sie nutzen und vllt auch aus welchem Grund diese Menschen an die Automaten gehen und nicht andere Services nutzen. Dazu muss ich nicht den Namen von Nutzer A und B wissen, sondern ich muss aggregierte Daten haben. Das Durchschnittsalter liegt bei, es sind eher die Menschen in ländlichen/städtischen Gebieten, es sind eher die die ökologisch Denkenden, oder vllt die großen Sparfüchse? Daraus lässt sich dann schon ableiten, welche Strategie am besten ist, um die Kunden zurfrieden zu stellen, vllt neue Kunden zu bekommen, oder die Nutzer weiterzuentwickeln.
    • Heinz
      vor über einem Monat
      0
      Versteh ich! Dann schmeiß ich einmal SurveyMonkey an und mach ne Umfrage bei meinen Kunden, anonym versteht sich. Drops gelutscht. Wo bringt mir Tools wie idento hier einen Mehrwert?
    • Ivo
      vor über einem Monat
      0
      Nun wie lange dauert es bei Survey Monkey, bis ich eine aussagekräftige Menge an Teilnehmern habe, die dann auch noch in der von mir definierten Zielgruppe sind (die ich ja nicht vorher definieren darf, da ich ja die Kunden nicht auswerten darf, die diese Services nutzen). Weiterhin, kann ich als Bank tatsächlich meine Kunden mit Umfragen beglücken? Wie oft kann ich das tun?
      Und noch weiter, wie bekomme ich aussagekräftige Informationen über Kunden anderer Banken, Regionen, etc.?
    • CW-Teamdenker
      vor über einem Monat
      0
      Da gibts noch massenweise weitere Anwendungen. Dein online-Verhalten beispielsweise: Du warst auf Seite x und surfst nachher zu Seiten y und z. Das ist für viele ausgesprochen interessant - auch wenn sie das anonym bekommen. Dein Daten Manager (idento beispielsweise oder irgendein anderer) stellt dann sicher, dass genau diese Anonymität eingehalten wird (wovon Facebook, Google, Amazon & Co heute weit entfernt sind...!
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    AccuRalf
    AccuRalf
    offline
    Samstag, September 29 2018, 09:43 PM - #Permalink
    1
    idento muss als intelligente Zwischenebene agieren. Unternehmen können dann Fragen stellen, wie z.B. "Welche Finanz-Apps nutzen Kunden der Sparkasse?" und bieten einen selbstgewählten Betrag je Antwort. Idento leitet die die Frage an alle relevanten Nutzer weiter und die können wählen, ob sie teilnehmen (sprich völlig automatisch ihre entsprechenden Daten von Idento auslesen und an den Auftraggeber weiterleiten lassen). Idento nimmt dann eine Marge, sodass alle bezahlt sind.
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    Montag, Oktober 01 2018, 08:53 AM - #Permalink
    0
    Liebe Alle!

    Heute Nacht ist die Brainstormingphase dieses Projektes abgelaufen. Insgesamt sind 164 Beiträge eingegangen (52 eigenständige Ideen und 112 Kommentare dazu) - allesamt auf hohem inhaltlichen Niveau!

    Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis - herzlichen Glückwunsch Euch allen dazu!

    Wie geht's nun weiter?

    Während wir die Strukturierung der eingegangenen Ideen starten, ist das Projekt noch eine Woche offen für die Beurteilung durch die Community. Anschliessend werden wir die Gewinner ermitteln und Euch schnellstmöglich mitteilen, damit die Prämie und die Punkte rasch ausgeschüttet werden können.

    Eure Votes spielen dabei nun nochmal eine besondere Rolle! Was sind die drei Ideen, die Euch am besten gefallen?!
    • Moderator FinCrowd
      vor über einem Monat
      0
      Die letzten zwei Tage zur Bewertung der Ideen laufen - nützt das aus um die letzten Votes abzugeben!
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  • Akzeptierter Beitrag

    Montag, Oktober 08 2018, 06:42 AM - #Permalink
    0
    Liebe Crowdwerker!

    Das Crowdstorming ist nun abgeschlossen - die Ideen und Kommentare gehen nun in die interne Bewertung durch die Auftraggeber.

    Es sind insgesamt 164 Beiträge eingegangen - 52 eigenständige Ideen und 112 Kommentare dazu. Das ist eine hervorragende Leistung, erst recht in einem Thema, das einiges an Sachverständnis von den Teilnehmenden verlangt.

    Herzlichen Glückwunsch dazu! Es war eine Freude, den Ideenfluss in diesem Projekt zu erleben!

    Wir werden nun die Bewertung der Ideen gemeinsam mit dem Projektteam von idento.one vorantreiben um baldestmöglich die Gewinner bekanntzugeben und die Prämien zu verteilen.

    Wir melden uns!
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  • Akzeptierter Beitrag

    Dienstag, Oktober 16 2018, 08:53 PM - #Permalink
    0
    Liebe Alle!

    Wir haben für heute die Verkündigung der Sieger dieses Crowdstormings angekündigt. Und deshalb kommt sie heute auch. 

    1'400 Franken an Bruttoprämie sind zu verteilen - 700 für den ersten Platz, je 350 für zwei Finalisten. Das ist die höchste Cash-Prämie, die wir hier jemals ausgezahlt haben - die Entwicklung geht also in eine gute Richtung! Ausserdem gibt's 150 Punkte für den ersten und je 75 Punkte für die zweiten Plätze.

    Soweit die Vorreden - nun also konkret zu den Platzierungen:


    Auf den beiden Finalplätzen finden sich:

    Romana und Heinz

    Sieger der Challenge ist:

    Denker


    Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich zu diesem besonderen Erfolg! Die Challenge war anspruchsvoll und ausgesprochen dynamisch - der Sieg hier hat also einen ganz besonderen Wert!

    Sicherlich interessiert Euch nun, welche Ideen in der kombinierten Wertung aus Kriterien-, Crowd- und Teambewertung und anschliessender Abstimmung mit dem Auftraggeber den Sieg gebracht haben. Ihr findet sie untenstehend.

    Wir gratulieren ALLEN Teilnehmern ganz herzlich zu den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen - und freuen uns schon auf's nächste Projekt mit Euch!

    Euer Crowdwerk-Team

    ***

    Hier die Gewinner-Ideen:


    "Data Banking macht mir Vorschläge für eventuelle Vernetzungen als Gegenleistung für meine Daten! Vorteile:- Bei Selbstständigen sowie kleinen und mittleren Firmen kann eine Vernetzung, bzw. Zusammenarbeit, die Wettbewerbsfähigkeit und damit den beruflichen Erfolg steigern; bei Privatpersonen kann eine Vernetzung z.B. auf den Gebieten Sport, Hobby, Studium, Beruf, Freizeit bis hin zu persönlichen Kontakten (Stichworte Singles, Dating, etc.) erfolgen. In beiden Fällen könnte "Data Banking" als vertraulicher Vermittler fungieren."

    Idee von Denker

    "Den Kunden könnte vorgeschlagen werden (untereinander, Generator, Plattform...), für welche Firmen eigene Daten interessant sind, und dorthin können Kaufangebote geschickt werden. Also, nicht warten, bis Unternehmen von sich aus Interesse zeigen, sondern selbst aktiv werden. Damit die Unternehmen sich nicht gespamt fühlen, können diese per Link oder Registrierung festlegen, an wievielen Angeboten zu einem Thema interessiert sind…"

    Idee von Romana


    "... Ich würde mir alles wünschen, was zum Thema "smart contract" zusammenzuführen ist. Wenn ich alle wiederkehrenden Geschäftsvorfälle wie Strom-, Gas-, Wasser, Fernsehen und Telefon/Internetverträge über einen Anbieter abwickeln könnte und dazu ggf. noch Statistiken über mein Nutzer-/Verbrauchsverhalten bekäme fänd ich das schon sehr komfortabel.Eine weitere Erleichterung wäre, wenn ich keine Behördengänge mehr machen müsste und das Tool mit den Plattformen der Städten und Kommunen interagieren könnte. Das mal als erste Wünsche."

    Idee von Heinz
    • Moderator FinCrowd
      vor über einem Monat
      0
      Update: Die Prämien sind inzwischen ausbezahlt. Nocheinmal Gratulation an die Gewinner!
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