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Die Sache mit dem Mensch: Finale

Veröffentlicht von am in omanet's Freitag
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Sechs Wochen lang haben wir uns nun beschäftigt mit dem Systemelement Mensch - mit dem Ziel, diesen immer noch nicht ganz zu eliminierenden Systembaustein wenigstens etwas in den Griff zu bekommen. Das ganze als Basis für funktionierende Organisationen der Zukunft. Und: Schön war's.

Hier ein kleiner Rückblick auf das Wichtigste - und ein anmassender Versuch, alles in einem einzigen Satz zusammenzufassen.

Was waren die Themen?

"So anders sein wie man eigentlich ist" war der Ausgangspunkt, angelehnt an das nette Zitat: "Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu". Im Zentrum dabei: Selbstbeschränkungen, die uns von unserem eigentlichen Potenzial ausschliessen. Ein griffiges Wort zum Erinnern gefällig? Mindfuck. Kann man sich merken, oder?

"Wie schädlich ist Talent?" war die zweite Frage - mit der Antwort, dass uns Talent nicht einfach in die Wiege gelegt, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses von Schweiss, Blut und Tränen ist. Ein Bild für die Erinnerung? Die Tennis-Kids in der Baracke von Spartak.

"Vom Heldenmut als Todesart" war das nächste Kapitel. Gegenstand: Der Mut, Dinge zu ändern - angefangen bei der eigenen Meinung, wenn das nötig sein sollte. Mut als der Energieimpuls, der unsere Organisationen vor dem Kältetod bewahrt. Und den Kältetod kann man sich ja ganz gut merken....

"Gott sei Dank - Getümmmel an der Cafémaschine" war Thema Nummer vier und hat hineingeschaut in die ganz verschiedenen Motivationen, die vermeintlich ähnliche Menschen antreiben. Von Karrieristen, Freizeit-Königen und Idealisten war die Rede - und von der Frage, ob man sich bezüglich der Quoten dieser Gruppen im Unternehmen nicht ein paar Gedanken machen sollte. Eine Eselsbrücke zum Merken: drei Typen an der Cafémaschine. Alle sehen gleich aus und wollen Café - und doch wollen sie alle etwas ganz anderes.

"Schelte für's Nichtstun von ganz oben" schliesslich war das letzte Thema, bei dem es um's Umsetzen ging und darum, dass diese magische Transformation von Wort in Handlung durchaus eine gewisse Rolle beim Erreichen von Zielen spielen kann. Wichtig dabei und biblisch untermauert: Wer weiss wohin und geht nicht, der hätte es besser nie gewusst. Merken können wir uns das - ein bisschen kommerziell - mit einem riesengrossen Turnschuh der Marke, die das "einfach tun" zum Slogan gemacht hat.

Mindfuck, Tenniskids von Spartak, Kältetod, Typen an der Cafémaschine, Turnschuh: ein erster Versuch, die Artikelserie in einem Satz zusammenzufassen.

Zweiter Versuch: Es ging die ganze Zeit um Wachstum und Entwicklung - und in allen Artikeln eigentlich um Hindernisse dabei: Wer sich mental selbst beschränkt, behindert seine Entwicklung. Wer überzeugt ist, kein Talent zu haben, wird es wohl kaum ausschöpfen. Wer vor Veränderungen Angst hat, wird sie nicht nützen. Wer vor allem Ziele verfolgt, die ihm nichts bringen, kommt auch nicht dort an, wo er will. Und schliesslich: Wem bei der Umsetzung seine eigene Trägheit im Weg steht, den wird sein Entwicklungstempo nicht gerade überfordern...! Zusammenfassung der Optimierung des Systemelements Mensch in einem Satz also:

Entwicklung von Menschen heisst Wegräumen von Hindernissen.

Wieso? Weil der Mensch auf's Wachsen ausgelegt ist. Die Energie ist da (woher, wäre ein Thema für morgen), die Möglichkeiten zur Umsetzung sind meistens auch da. Und wir müssen uns lediglich um die Hindernisse drumherum kümmern. Aber das kann nahrhaft sein.

Das wär's also gewesen mit der Optimierung des Elements Mensch. Dass es insgesamt sieben Artikel gebraucht hat, um am Schluss einen einzigen Kernsatz zu finden, bitte ich zu entschuldigen. Aber es entspricht dem, was von allen Systemelementen nur der Mensch von sich sagen kann:

Manchmal ist der Umweg das Ziel.

In diesem philosophisch-konstruktiven Sinne ein schönes Wochenende und beste Grüsse,

Frank

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Kommentare

  • Andrea
    Andrea Sonntag, 13 Mai 2012

    Sehr schoen geschrieben! Umweg? Oft ist er notwendig, weil der direkte weg zum ziel zu unbequem oder zu riskant ist. Wir menschen sind nun mal bequem und aengstlich... wir menschen machen oft aber auch umwege aus liebe, wenn wir jemanden ein stueck auf seinen weg begleiten. wichtig sind die zielerreichung und der eigene individuelle weg. Bekanntlich fuehren viele wege nach rom.

  • Andrea
    Andrea Sonntag, 13 Mai 2012

    Sehr schoen geschrieben! Umweg? Oft ist er notwendig, weil der direkte weg zum ziel zu unbequem oder zu riskant ist. Wir menschen sind nun mal bequem und aengstlich... wir menschen machen oft aber auch umwege aus liebe, wenn wir jemanden ein stueck auf seinen weg begleiten. wichtig sind die zielerreichung und der eigene individuelle weg. Bekanntlich fuehren viele wege nach rom.

  • frank
    frank Sonntag, 13 Mai 2012

    ...in der tat. und wenn der weg das ziel ist, ist der umweg eine übererfüllung!

    :D

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