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Crowdsourcing multimedial

Veröffentlicht von am in omanet's Freitag
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Es wird nicht nur über Crowdsourcing geschrieben und gesprochen, auch filmisch gibt es inzwischen ein nettes Angebot zum Thema. Das Schöne daran: Es hat auch einige gute Beiträge dabei. Ich habe Euch ein paar strahlende Beiträge für ein düsteres Wochenende herausgesucht:

Eine schöne Einführung ins Thema von der Entstehung bis heute, angenehm und flüssig erzählt - auch wenn die Segelschiffe rückwährts fahren: das hier.

Crowdsourcing auf amerikanisch, präsentiert mit der Leichtigkeit eines Werbefilms: "Crowdsourcing Evolution". Eine kurzweilig und dabei umfassende Zusammenfassung des Themas, seiner Möglichkeiten und Grenzen und einiger prominenter Beispiele. Und das ganze dauert exakt fünf Minuten.

Wer noch zwanzig Minuten drauflegen möchte, möge hier hineinschauen: "Seit geraumer Zeit geistert ein Begriff durch Europa. Durch ganz Europa? Ja, durch ganz Europa". In einer ausführlichen Doku zum Thema Crowdsourcing nähert sich das Format Yourope dem Phänomen nicht durch trockene Theorie sondern durch vier praktische Beispiele und einige ergänzende Fakten ein. Das Ergebnis ist eindrucksreich und inhaltsvoll, hat aber auch Potenzial für existenzielle Sinnkrisen auf beiden Seiten des Crowdsourcing-Tisches: "Crowdsourcing macht einsam: Die Hälfte der Wikipedia-Autoren ist Single" ist einer der Sprüche, "Aufgepasst: für nix tut niemand was" ein anderer.

Für uns besonders in dieser Woche die erste Wahl: Claudia Pelzer, Betreiberin von crowdsourcingblog.de und aktuelle Gastautorin bei uns, im Interview zum Thema Crowdsourcing. Highligts des Clips: "Crowdfunding würde ich persönlich damit vergleichen, dass jemand in der Kirche die Kollekte rumgehen lässt", dann ihre Einschätzung zur Frage, ob man jemals vom Microworking leben können wird - und schliesslich die Diskussion darum, wo im Crowdsourcing die Grenze zur Ausbeutung beginnt (erfreulich: omanet wird in diesem Kontaxt für einmal nicht erwähnt...!).

Und schliesslich, last but not least, mein (hier auf der Plattform bereits bekannter) Favorit - weil durch geschickte Verbindung von Sprache, einfach gezeichneten Bildern und lockerem Gesinge sowie einigen subtilen Seitenhieben ausgesprochen eingängig: Der gelungene Erklärungsversuch von NOVA scienceNow.

Das soll's tun als kleine filmische Tour d'Horizon des Crowdsourcing. Und jetzt Youtube-Playlist einrichten, gemütlich machen mit Popcorn, einer der Tageszeit und dem Alter entsprechenden Liquidität im Becher, hochgedrehtem Dolby Surround-Verstärker und auf Dauerrepeat drücken: So geht das Wochenende im Flug vorbei.

Und wenn's nächstes Wochenende immer noch regnet gibt's noch mehr...!

Beste Grüsse,

Frank

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Kommentare

  • Andrea
    Andrea Freitag, 08 Juni 2012

    Wow, war mir nicht bewußt, wie alt Crowdsourcing wirklich ist! Wahrscheinlich geht das mit dem Gedanken einher, Crowdsourcing und Internet seien untrennbar eins. Dabei hat das Internet das Ganze eben beschleunigt, explodieren lassen und weltweit vernetzt. Anonymer ist es evtl. geworden. Die, Verantwortung eines jeden Einzelnen steigt für Qualität und Ethik des Inhalts. Cladia Pelzer hat dazu vor Tagen b

  • Andrea
    Andrea Freitag, 08 Juni 2012

    So mein Handy hats einfach unfertig verschickt...
    im Text weiter...
    Claudia Pelzer hat einen Artikel dazu geschrieben. Meistens sind unbewußtlebende Menschen jene, die unüberlegt posten. Auf ihren inneren Lügendetektor können eher die bewußt lebenden Menschen zurückgreifen. Techische Lügendetektoren also erst vor dem Post prüfen lassen?
    Und wenn‘s düster werden sollte haben wir das Licht anschalten. Das, welches unseren Stromzähler rattern läßt. Oder es mit Jesus halten “Ihr seid das Licht der Welt!“

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