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Beiträge (15)
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    Mittwoch, September 06 2017, 10:52 AM - #Permalink

    Kleine Gruppen von am Lerninhalt interessierten Leute, die sich physisch an einem geeigneten Ort treffen, um digitale Vorlesungen zu besuchen und gemeinsam die Lerninhalte digital und mit den Dozenten interaktiv vertiefen.

    Je nach Thema werden die Lerngruppen vor Ort zusätzlich professionell moderiert.

    • Klingt spannend. Frage dazu: Welchen Mehrwert liefert in diesem Ansatz die digitale Version der Vorlesung gegenüber einem physisch präsenten Dozenten?
    • jameselsener
      vor 1 Tag
      Der Mehrwert des digitalen Dozenten liegt für mich in seinem Wissen. Es ist oftmals nicht möglich, dass ein Dozent eine physische Vorlesung halten kann. Da er aber ein Top-Mann seines Fachs ist, kann ich von seinem Wissen und Gewissen profitieren, wenn er eine digitale Vorlesung gibt.

      Lernen ist eine sehr physische Angelegenheit. Deshalb ist das Lernen in Gruppen meiner Erfahrung nach auch viel breiter und schneller. Je nach Thema ist bei einer digital-physisch gemischten Vorlesung deshalb auch der Einsatz von Moderatoren und Tutoren prüfenswert.
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 01:13 PM - #Permalink
    Die meisten Menschen sind sehr visuell angelegt. Folglich wird "Virtual Reality" und "Augmented Reality" das Lernen der Zukunft sehr begleiten. Es hilft z.B. Zeit zu sparen, Fehler zu vermeiden, zu trainieren. Statt grauer Theorie, Lernen an und mit praktischen Beispielen, z.B. Vorlesungen in 3D oder Ausbildungsinhalte mittels AR.
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 01:36 PM - #Permalink

    Wissensabgleich durch Wisdom Sharing: Menschen nehmen unterschiedlich viel und unterschiedliches Wissen auf und interpretieren es unterschiedlich. Wunsch: je nachdem kann Wissen in digitalen Skripten, personalisierbaren Wissensdatenbanken angelegt werden und anderen komplett oder personen- bzw. gruppenbezogen zur Verfügung gestellt werden. Wissenskorrekturen & erweiterungen!

    • Romana
      vor 2 Wochen
      Beispiel: Schule oder Studium - Kommilitonen schreiben unterschiedlich viel und Unterschiedliches mit. Durch Wissensteilung kann man a, mehr Informationen erhalten, die man selbst nicht mitbekommen / notiert hat bzw. die man unterschiedlich gedeutet hat.
    • Besten Dank für den Input. Was würde das heissen - schreiben eines Multi-Autoren-Skripts mittels einer Art Wiki?
    • Romana
      vor 1 Tag
      Danke für's Interesse und der Nachfrage.

      DIE Lösung gibt es für mich nicht.

      1. Würden beispielsweise Studenten ihre Mitschriften digital verfassen bzw. diese digitalisieren, und wären diese zu verschlagworten, könnten die einzelnen Skripte in einem Pool von allen (oder nutzerdefinierten Gruppen - je nachdem wem man Zugang gewähren möchte) gesucht und gefunden werden.

      Beispiel: Person A schreibt etwas zum Dreißigjährigen Krieg und möchte dann wissen, was ihre Kommilitonen dazu geschrieben haben bzw. ob dieser Begriff auch in anderem Kontext (Querverweise) zu finden ist.

      Herausforderung 1: Verschlagwortung. Teils sind Menschen nicht 100 % korrekt in ihrer Orthografie und teils auch nicht sehr korrekt mit einer bestmöglichen Verschlagwortung. Dh. es sollten wahlweise Suchbegriffe vorgeschlagen werden bzw. ideal wäre, würde eine Art Suchmaschine alle Suchbegriffe einfach finden können.
      Herausforderung 2: welche Wahrheit ist denn nun richtig. Daran verzweifle ich selbst immer wieder. :-) Lösungsansatz A wäre für mich, eine demokratische Entscheidung, sprich das Skript, die Information für die am meisten abgestimmt wird, ist als erstes zu lesen. Dennoch dürfen gerne alle anderen Skripte zum Thema nachfolgend gelistet sein. Lösungsansatz B wäre für mich, jede/r kann sich aussuchen, wessen Informationen / Skripte er / sie sich wünscht. Es ist ja nicht nur eine Frage von Wissen an sich, sondern dass der Schreibstil, die Sprachform darüber entscheidet, ob und wie gut Menschen einander verstehen, unabhängig davon ob sie inhaltlich gleich bzw. ähnlich denken oder nicht. Dh. je nach Thema würde ich gerne Favoriten anlegen können, von denen ich besonders gern und gut mir Wissen und Informationen annehmen kann.
      Zeit wird meines Erachtens ein immer wichtigeres Gut und die Zeit oder das Fehlen dieser kann über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Heute ist ja schon desöfteren davon die Rede, dass Menschen nicht mit Werbung zugemüllt werden sondern dass sie gezielt nur die Werbung erhalten, die sie tatsächlich wünschen. Ähnlich kann es auch mit Bildungsinhalten funktionieren.
      Dh. es gibt Lehr- oder Lernstoff, der von z.B. DozentIn an alle Studenten geschickt wird. Studenten können, gleich ob sie an einer Vorlesung teilnehmen oder nicht (und das System ist auch für die Arbeitswelt bzw. für Weiterbildungen adaptierbar) in einem Profil ihre Interessen hinterlegen. Beispielsweise jemand interessiert sich für Crowdsourcing, Crowdfunding, Digitalkamera und Pilze. In einem weiteren Menuepunkt kann für jeden einzelnen Suchbegriff hinterlegt werden in welchen Intervallen man benachrichtigt werden möchte, z.B. sofort, täglich, wöchentlich, monatlich, quartalsweise, und eventuell auch für welchen Zeitraum. Beispielsweise dürfte Studentenjobs in den Semesterferien mehr nachgefragt sein als sonst. Desweiteren kann noch ausgewählt werden, auf welche Arten jemand informiert werden möchte, z.B. per Email, SMS, eventuell auch Whatsapp oder / und Skype. Echtzeit-Informationen und Echtzeit-Weiterbildung finde ich sehr wichtig. Bzw. jede/r entscheidet ja selbst, ob er / sie gerade jetzt für Wissen / Bildung offen ist oder nicht. Doch das Wissen steht auf jeden Fall mal parat.
      Ich fände es toll, die unterschiedlichsten Sichtweisen zu einem Sachverhalt zu bekommen. Dies wird in Teilen auf alle Fälle auch wieder die Sichtweise mancher Menschen erweitern, revidieren... Bislang würde ich dieses Wissen, das ja noch nicht gefestigt ist bzw. sich durch Austausch mit anderen immer wieder revidieren kann, eher als lose digitale Blattsammlung handhaben, die man jedoch per Eingabe von Suchbegriffen gut nutzen kann.

      „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“ Das soll heißen, manchmal kann man vielleicht gleich etwas weiter innovieren. Auch wenn wir im Hier und Jetzt noch schreiben und lesen, meines Erachtens geht der Trend dahin, dass wir vorgelesen bekommen und Wissensvermittlung primär über das Visuelle und Auditive laufen wird. Dh. für mich wäre es ein Gewinn, könnte man Texte automatisch in Sprache verwandeln und optional eventuell auch umgekehrt bzw. in letzterem Fall sind Bild- bzw. Videodateien unbedingt zu verschlagworten. Dh. man kann dann unterwegs beim Joggen oder bei der Fahrt in die Arbeit sich unterschiedlichste Beiträge zu Dies und Das anhören. Das schafft widerum Freiraum noch andere Dinge zu tun und nicht nur auf Textblätter zu blicken, wo man sonst nebenbei nicht mehr viel machen kann.

      Baut man das Ganze gleich wie eine Wiki auf, so gibt es zunächst auch optional Software auf Basis von Open Source: https://www.heise.de/ct/artikel/Freie-Wiki-Systeme-im-Vergleich-221792.html. Interessant könnte auch die Verbindung mit Multi-User-Chat sein: Telefonieren, Fernzugriff auf Endgeräte, Chatten... http://www.swp.de/ulm/nachrichten/wirtschaft/software-unternehmen-teamviewer_-ein-weltmarktfuehrer-an-der-fils-13302159.html, https://www.teamviewer.com/de/?pid=google.tv_ex.s.de&gclid=CjwKCAjw6ZLOBRALEiwAxzyCW44p5tjUxitFYQscFKf7Yf6ozK_zT8jUo4SGqom3v9O5EyseE5TAcxoCMDwQAvD_BwE Gerade Menschen die sehr stark visuell sind, kann es eine Hilfe sein, wenn sie andere sehen können. Überdies kann man per Video oder auch Hologramme auch Dinge zeigen, z.B. Prototypen. Das Visuelle in die Kommunikation einzubinden muss nicht doch kann vielfach auch Vorteile haben, da man beispielsweise direkter auf fragende Gesichter oder unmotivierte Menschen eingehen kann.

      Die bereits oben aufgeführten Punkte können auch alle in die Wiki integriert werden. Der Unterschied wäre für mich nur, dass welche Information steht nun in der Wiki? Wie wäre es mit allen? Und zwar Lösungsweg A, die Gemeinschaft stimmt ab, welche Information / welches Wissen für sie das am meisten richtige ist. Beispielsweise Stichwort "Wasserkraftwerk". Sämtliche anderen Erklärungen können nachrangig, gemessen an den Abstimmungen gelistet werden. Auch Lösungsweg B kann optional ausgewählt werden, und zwar je nach Thema legen NutzerInnen fest, von wem sie Informationen / Wissen vermittelt bekommen wollen. Dies ist für mich nicht nur eine Frage von unterschiedlichen Wissensständen sondern für eine gelungene Wissensvermittlung ist auch der Schreibstil, die Kommunikationsform zu berücksichtigen. Teils meinen Menschen sogar dasselbe oder denken ähnlich, und verstehen einander dennoch nicht, weil sie auf unterschiedlichen Ebenen miteinander zu kommunizieren suchen. Dh. wählt man Person A als InformationsgeberIn aus, kann der Mensch ebenso viel und ebenso dasselbe denken oder ebenso wenig wissen wie Person B, doch das vermittelte Wissen von A ist einfach verständlicher, eingängiger... Kurzum, ich würde gerne entscheiden können, von wem ich mir Wissen vermitteln lasse. Eine weitere Option wäre natürlich eine redaktionelle Prüfung, doch das ist a, zeit- und kostenintensiv, und vor allem ist das Wissen wieder beschnitten und nicht frei wähbar.

      Wissen bzw. Wahrheit ist je Mensch stets subjektiv, doch würden alle Menschen Wissen zusammentragen (können), wäre eine Annäherung an Objektivität gegeben. Allerdings sind teils Sichtweisen mitunter gar konträr. Dh. einerseits können Beiträge immer wieder auch editiert und korrigiert werden um eine Annäherung an eine bestmögliche Antwort zu entwickeln, die dann immer als erstes gelistet wird. Doch die Meinung / Wahrheit der Masse muss ja nicht zwingend zu allen Zeiten bzw. überhaupt richtig sein.

      Vielleicht habe ich zuviel mit der Idee gewollt. Doch Wissensabgleich finde ich ein sehr erstrebenswertes Ziel, nicht nur weil jeder Mensch nicht alles mitbekommt sondern auch weil je mehr Sichtweisen man durch andere kennt, seine eigene bestätigt wissen kann oder revidieren und auf alle Fälle weiterentwickeln kann. Das Wissen zu einem in Echtzeit kommen kann, ist für mich ein Muss. Ebenso fände ich es einen großen Mehrwert selbst auswählen zu können, wenn man die Menschen auswähen kann, von denen man meint, die wissen am meisten bzw. können für einen selbst am besten Wissen vermitteln.
    • Romana
      vor 1 Tag
      Noch ein Nachtrag: ich versuche gerne die eierlegende Wollmilchsau: :-) Und mit einer guten Struktur geht das meiner Meinung nach auch. Dh. das Internet wird in den nächsten Jahren auch mehr und mehr haptisch werden. Live-Videos beginnen auch in unseren Alltag zu integrieren.

      Angenommen jemand ist auf einer Veranstaltung, nimmt live Eindrücke mental und auf dem Smartphone auf. Diese (Echtzeit-)Informationen können im Internet auf unterschiedlichen Plattformen, auch Wikis, schnell (möglichst mit guter Verschlagwortung) verbreitet werden.

      "4. Internetanwendungen denken mit
      Die Entwicklung der Suchmaschinen und Suchtechnologien ist immer weiter gegangen. Google ist jetzt in der Lage Fragen detailliert zu beantworten wie bspw. „Wir wollen am Samstag Abend im Umkreis von 20 Kilometern einen Action-Film im Kino sehen und danach zu viert in der Nähe einen Platz bei einem empfehlenswerten Italiener reservieren.“ Die Anfragen sind auch über Spracheingabe möglich und interpretieren Kontext und Semantik statt einfach nur Keywords." https://www.coco-new-media.de/10-thesen-fuer-das-internet-im-jahr-2020
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 01:51 PM - #Permalink
    So nach dem USP gefragt wird, möchte ich auch keine Pauschal(weiter)bildung sondern das Kennenlernen und die Förderungen meiner individuellen Talente. Wozu was lehren, wo kaum Talent? Die meisten von uns kennen all ihre Talente nicht oder können sie nicht wunschgemäß einsetzen. Intelligente Lösungen helfen Potentiale zu erkennen und zu entfalten, was ein Gewinn für Mensch und Wirtschaft wäre!
    • 317
      vor 2 Wochen
      Erkennen von Potenzialen finde ich super. Interesse und Begeisterung sollte auch nicht fehlen oder bei der Gelegenheit auch geprüft und falls möglich erweckt werden. Dies ist oft wichtiger als Talent da eine grosse Passion geringeres Talent etwas wettmachen kann (auch wenn man dann tragischerweise vielleicht nie zu den Besten gehört, kann man wenigstens voller Elan und Spass etwas tun).
    • Romana
      vor 2 Wochen
      @317: danke. Wer was gerne tut oder gar liebt was er tut umso besser wird der Mensch darin sein bzw. sich damit fühlen. Und das hat auch einen großen Wert.

      Für Potenzialförderung und -entwicklung braucht es (Frei-)Räume und intelligente Systeme vor Ort als auch online.

      Wir werden ja meist von Dingen inspiriert die wir kennen. Doch woher soll jemand eine wissen eine Affinität zu oder Interesse an etwas haben zu können, wenn er / sie es gar nicht kennt.

      Für mich hat das sehr viel Potenzial.

      Übrigens, wenn es Dich interessiert: http://www.akademiefuerpotentialentfaltung.org/ https://www.youtube.com/watch?v=LK_5YnKKz6o Gerald Hüther spricht mir mit vielem das er sagt und schreibt aus dem Herzen. Folgendes Video zusammen mit Richard David Precht habe ich eben entdeckt und noch nicht angesehen, doch ich kenne manche Standardaussagen von Gerald Hüther und ich denke, da sind sicherlich interessante Anregungen dabei. Und ich werde es mir die Tage noch ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZcvY_TsCVig

      Auch der leider viel zu früh verstorbene Peter Kruse hat mich sehr angesprochen: https://www.youtube.com/watch?v=HldaHeAQy1A, https://www.youtube.com/watch?v=Ug83sF_3_Ec

      Unter anderem von diesen beiden Menschen gibt es einiges sehenswertes Videomaterial online.
    • 317
      vor 2 Wochen
      @Romana: cool, vielen Dank für die Links!
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 02:04 PM - #Permalink
    Semantik-Problem lösen durch Wikis zu Events, Meetings, Vorträgen, Seminaren... TeilnehmerInnen teilen ihr Wissen / ihre Sichtweisen in Wikis. Die Crowd stimmt ab, welcher Beitrag aktuell am z.B. weiterbildendsten ist. Alle weiteren Beiträge können nach Eintragsdatum, Bewertung, Suchbegriffen gelistet werden. Beispiel: Seminar "Digital Marketing". Suchbegriff  Listen nach "Content Marketing".
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 02:07 PM - #Permalink
    Informationsflut, Reizüberflutung... ich wünsche mir auch für den Bildungsbereich sehr viel mehr aussagekräftige und zeitsparende Teaser in denen schon mal wichtige Eckpunkte des Inhalts stehen. Basisidee: https://de.quickipedia.org
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    Romana
    Romana
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 04:12 PM - #Permalink
    Dezentrales Lernen heißt für mich, z.B. mittels Virtueller Realität mit einem Demonstrationsort (z.B. Universität) verbunden zu sein und mich beispielsweise mittels Mult-User-Video-Chat (Hang Out und Co) in beliebig großen Gruppen austauschen zu können. Lerninhalte (Mulitmedia) innerhalb beliebiger Gruppen austauschbar oder per Webcam zeigbar, z.B. Prototypen. Internet wird zum weltweiten Hörsaal!
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  • Akzeptierte Antwort

    317
    317
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 11:05 PM - #Permalink
    Es gibt sehr viele gute Plattformen im Weiterbildungsmarkt (mit Video-Tutorials, Lernkontrollen, Belohnungs-Systemen in Form von Badges, Gruppenarbeiten uvm).
    Hauptproblem meines Erachtens ist nicht zwingend Form und Qualität sondern die Zeit und Einbindung in den (Arbeits-)Alltag.
    Das perfekte System wäre für mich so integriert, dass man situationsbezogen jede Lerngelegenheit nutzen kann.
    • 317
      vor 2 Wochen
      Im Prinzip bedeutet dies z.B. wie beim Upselling je nach Möglichkeit ein «Uplearning» anzubieten. Etwas heikel wäre vermutlich das Thema Daten/Privacy, da ein solches System Vieles über die Person, Tätigkeiten und mögliche Opportunities für Learning kennen müsste...
    • 317
      vor 2 Wochen
      Bei Unternehmen sollte es vermutlich eher begrüsst werden bei jeder Gelegenheit potenzielles Zusatzwissen bei den Mitarbeitenden zu generieren oder Wissenslücken zu schliessen…
    • 317
      vor 2 Wochen
      Dies muss nicht zwingend nur ein digitales System sein… Viele Unternehmen möchten eine Lernkultur. D.h. Mitarbeiter sollten sich gegenseitig anspornen und ebenfalls Chancen für eine Lerngelegenheit erkennen und nutzen (und dies nicht nur beim Praktikanten oder Lehrling).
    • Besten Dank für den Input! Wie würde das konkret im Arbeitsalltag aussehen? Auf Basis welcher Auslöser und in welcher Form würden die Lerninhalte in den Arbeitsalltag einfliessen?
    • 317
      vor 1 Tag
      Da gäbe es viele Möglichkeiten… sicher auch abhängig vom Thema. Aber um mal ein konkretes Beispiel zu machen (halt erst mal im IT/Büro-Bereich, da ich dort am meisten eigene Erfahrung habe):
      – Ein Add-on/Plugin könnte z.B. in Arbetisrelevante Systeme (Projekt/Task-Management, Email, Kalender, Office-Systeme, etc.) ingegriert sein.
      – Durch Analyse der Inhalte könnte man (vielleicht mit ähnlichen Technologien wie bei Adwords) herausfinden ob jemand gerade etwas gemacht hat, das einen Anknüpfungspunkt bietet…
      Z.B. Würde nach einer Aktion (Update/Speichern der Webseite) ein Dialog erscheinen: «du hast gerade zum 12-ten Mal Inhalte auf der Firmenwebseite aktualisiert… möchtest du gerne [LINK: wissen wie man dies vielleicht automatisieren könnte?] oder [LINK: wissen wie du Banner selber gestlaten kannst?] oder [LINK: deine Italienisch-Kenntnisse etwas auffrischen] um in diesem Bereich künftig mehr machen zu können?
      [LINK: bitte zu diesen Themen keine weitere Lernhinweise liefern…]

      – Die Links wären dann mit dem Lernsystem verbunden. Dort hätte man auch die Übersicht wo man bei welchen Themengebieten gerade steht, hätte die Möglichkeit Lernkontrollen/Prüfungen zu machen, etc.

      – Man kann sich an einem hektischen Tag vielleicht auch Lerninhalte für später markieren etc.

      – Vom Benutzer nicht erwünschte Lernhinhalte müsste das System natürlich lernen können…
    • 317
      vor 1 Tag
      Wie das Lernsystem aufgebaut ist, wäre eine andere Frage… Neben Tutorial-Videos, elektronischen Lernkontrollen, etc. könnten vielleicht auch Benutzer die bei gleichen Theman am lernen sind sich gegenseitig unterstützen…
      Auch dieses gebiet ist natürlich riesig und kann in verschiedenste Richtungen entwickelt werden.
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    317
    317
    offline
    Mittwoch, September 06 2017, 11:35 PM - #Permalink
    Jeder hat mindestens ein Motiv um etwas zu lernen. Im Laufe der Zeit geht dies bei vielen Menschen auch mal unter oder die Situation/Lebenslage verändert sich. Eine perfekte Weiterbildung würde sich in meinen Augen individuell den Bedürfnissen anpassen und die Ziele/Motivationen regelmässig mit dem Lernenden abstimmen/vor Augen halten…
    • 317
      vor 2 Wochen
      Verbindung von anderen Systemen (z.B. Linkedin/Xing etc.) für gleichzeitige Karriere/Weiterbildungsplanung wäre denkbar (oder wird zumindest werbetechnisch auch schon gemacht).
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  • Akzeptierte Antwort

    Romana
    Romana
    offline
    Donnerstag, September 07 2017, 08:45 AM - #Permalink
    Bildung to go: nützlich ist die Verbindung aller internetfähigen Geräte (Fernseher, Laptop, Smartpone, Tablet..), das Bildung von jedem Standort aus jederzeit ermöglicht. Wechselt  man das Gerät, z.B. von Smartphone auf Fernseher, kann man genau an der Stelle wieder ansetzen. Bei allen Multimediadaten. Marker auf Text setzen und man findet sofort die Stelle wieder wo man aufgehört hat zu lesen.
    • Romana
      vor 5 Tagen
      Neben Basisaus- und -Weiterbildungspaketen sollten meines Erachtens individuelle / personalisierbare Lernpakete geschnürt werden können, sodass Menschen ganz ihren Talenten und Fähigkeiten entsprechend sich (fort-)bilden können. Was nutzt es, jemanden mit Wissen vollzustopfen, woran jemand gar kein Interesse und kein Talent hat. Menschen sollten hier selbstverantwortlicher lernen können. So Menschen auf personalisierbare Produkte, Werbung... stehen, sollte dies in Zukunft auch mit der Bildung möglich sein, und zwar allerorts und allerzeits und auf allen möglichen (End-)Geräten. So Kreativität ihr Zeit hat, hat jeder Mensch auch seinen individuellen Biorhythmus wo er am besten lernen kann.
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  • Akzeptierte Antwort

    Donnerstag, September 07 2017, 02:13 PM - #Permalink
    Das Problem bei Aus- und Weiterbildungen sind die Prüfkriterien für den Abschluss. Um den zu bekommen muss jeder das gleiche können. Der gleiche Lehrplan für alle ist ein schwacher Kompromiss und geht an den Fähigkeiten und interessen vorbei (siehe oben bei Romana). Wie bekommen wir individuelle Lehrpläne hin?
    • 317
      vor 5 Tagen
      Vielleicht könnte man Skills/Zertifikate in kleinere «Häppchen» packen. Für grössere Leistungsnachweise müsste dann (in einem mehr oder weniger beschränkten Rahmen) die modulare Zusammenstellung (Punktesystem) möglich sein.

      So wäre eine weitere Spezialisierung und vielleicht auch mehr Transparenz möglich: Was kann ich (oder ein pot. Kandidat/Mitarbeiter/etc.) wirklich?
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  • Akzeptierte Antwort

    Donnerstag, September 07 2017, 02:23 PM - #Permalink
    Grösstmöglicher Anteil "Learning by Doing". Beispielsweise so: 1) Tägliche Vermittlung minimaler theoretischer Kenntnisse, max 30 min 2) Lern-Briefing für den Arbeits- und Lern-Tag  3) Den Tag lang bewusst arbeiten und lernen  4) gemeinsames Tages-Debriefing mit Ausbildner, Festlegen Lernziele für nächsten Tag, Dokumentieren.

    Begleitetes Programm während einem Jahr als eigentliche Ausbildung.
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  • Akzeptierte Antwort

    Romana
    Romana
    offline
    Montag, September 18 2017, 11:25 PM - #Permalink
    Ganzheitliches Lernen und ganzheitliche Weiterbildung: ein heheres Ziel das für mich auch für Nachhaltigkeit stünde, wäre ein Lernen bei dem sich Menschen über die Konsequenzen ihres Wissens und in Folge ihres Handelns vollumfänglich bewußt sind. 

    Was bedeutet (m)ein Wissen und die möglichen daraus resultierenden Taten für Umwelt und Mensch auf allen Ebenen, von ChefIn bis simpler ArbeiterIn?
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  • Akzeptierte Antwort

    Romana
    Romana
    offline
    Montag, September 18 2017, 11:34 PM - #Permalink
    Weiterbildung ist auch Menschen als solches und deren Kultur als auch die Unterschiede zu sich selbst kennen- und zu verstehen lernen. Wie unterschiedliche Denk- und Handlungsweisen zur Annäherung überbrücken lernen? https://www.business-wissen.de/artikel/geschaeftsbeziehungen-ueber-den-umgang-mit-kulturellen-differenzen/. http://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-
    karriere
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  • Akzeptierte Antwort

    MS-SPO
    MS-SPO
    offline
    Donnerstag, September 21 2017, 11:27 PM - #Permalink
    Wenn Du die Weiterbildung der Zukunft selbst gestalten könntest - wie würde sie aussehen? Was sollte sie enthalten? Was darf es darin nicht mehr geben? Was müsste komplett anders gemacht werden als heute?

    Jedenfalls nicht digital.

    Hier schon 'mal das Bild:
    • MS-SPO
      vor 2 Tagen
      Glaubt man den Erkenntnissen aus weltweiten Forschungen, zusammengetragen etwa von Manfred Spitzer, dann erledigt sich die gestellte Frage für die heute Jugendlichen und jungen Menschen sowieso von alleine: alle haben eine gute Chance auf Demenz, die durch Digitales verursacht wird.
    • MS-SPO
      vor 2 Tagen
      Den Zusammenhang erklärt er anhand der Hirnentwicklung:
      * wer in frühester Jugend körperlich aktiv ist, bildet sein Gehirn
      * auf diesem synaptischen Grundgerüst baut alles andere auf
      * schädigt oder bremst man seine eigene Hirnentwicklung, geht es irgendwann bergab
    • MS-SPO
      vor 2 Tagen
      Umgekehrt hieße das, dass Lernen und Wissensvermittlung auch in Zukunft so funktioniert, wie schon immer:
      * anfassen
      * wahrnehmen
      * miteinander körperlich interagieren
      * usw.

      Schöne alte Welt,
      in Anlehnung an Huxley ; -)
    • Die daran anschliessende Frage wäre nun: Wie könnte er Einsatz von Digitalisierung und sonstigen heutigen Möglichkeiten in der (Weiter-)bildung eine gemäss obigem Bild konstruktive Entwicklung fördern?
    • MS-SPO
      vor 1 Tag
      Die logische Folge wäre, wenn digitalisierte Weiterbildung unser Gehirn weiterbilden und nicht schädigen soll:
      * erst in mittleren bis höherem Alter einsetzen.

      Eine fundiertere Antwort kann Ihnen sicher Herr Spitzer selbst geben ; -)
    • 317
      vor 1 Tag
      Super Input! Die analoge/phsysische Interaktion sollte in unserer Gesellschaft sicherlich gefördert werden. Gleichzeitig muss nicht jede digitale Interaktion schlecht sein (im Bild sind ausschliesslich «Freizeitsaktivitäten» im Digitalbereich aufgeführt). Es braucht – wie Sie sagen – sicher Handeln mit Vernunft im Umgang digitalen Medien (und dies müssen/sollten sich alle erst einmal aneignen). Vielleicht könnten dort absurderweise auch digitale Helfer die Nutzer daran erinnern sich mal wieder vom Bildschirm abzuwenden oder zumindest einen «vernünftigeren» Inhalt zu konsumieren (z.B. udemy.com/coursera.com/… anstelle eines Spiels).
    • MS-SPO
      vor 1 Tag
      "Super Input! " - Vielen Dank: Gerne einmal auf "gefällt mir" drücken ; -)

      Wenn man diese Ergebnisse medizinischer Forschung sinnvoll verwenden möchte, sollte man neben eigenen Ideen, etwa aus dieser Community, auch die entsprechenden Fachleute zu Rate ziehen. Das verbessert auf jeden Fall die Qualität des Outputs.
    • MS-SPO
      vor 1 Tag
      Die Schwierigkeit bei Ideen ist ja immer, dass man sich in sie verliebt und dann bis auf's Blut verteidigt. Dabei gehen oft die absehbaren Folgen aus dem Blickfeld.

      Ein Beispiel dafür findet sich in der Elektromobilität. Wer setzt sich nicht dafür ein?
      Berücksichtigt man jedoch die Wirkungsgrade (also umgekehrt die Energieverluste) bei Herstellung, Transport, Lagerung, und Fahrleistung, dann wird klar: Wir bauen da nichts anderes als einen weiteren globalen Tauchsieder ...

      (Je nach Energiequelle wandeln sich durchschnittlich ca. 30 % (von 10 % - 80 %) der erzeugten Energie in kinetische Energie, und ca. 70 % (also: 90 % - 20 %) in Wärmeenergie. Und da sind Herstellung und Entsorgung noch außen vor ... Lieblingsideen leben halt lange ... ggf. über unseren globalen Tod hinaus ...)
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